Travel Club vs. Booking.com: Ein echter Preisvergleich anhand von 5 Hotels
Wir haben fünf identische 3-Nächte-Aufenthalte genommen und sie am selben Tag bei The Travel Club und bei Booking.com bepreist. Hier sind die Zahlen, mit Screenshots.
By Erika Marlowe, Leiterin der Redaktion, The Travel Club · 6 min read

Die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird: Ist die Mitgliederrate tatsächlich günstiger oder handelt es sich um eine Marketingzahl? Eine berechtigte Frage. Hier ist der Test.
Am 18. März wählten wir fünf Hotels aus, die unsere Mitglieder häufig buchen – eines pro Region – und bepreisten einen identischen 3-Nächte-Aufenthalt auf Booking.com und bei The Travel Club für die Anreise am 15. April. Zwei Erwachsene, ein Zimmer, keine flexible Stornierung (dieselbe Ratenklasse bei beiden).
1. Hôtel Plaza Athénée, Paris. 15.–18. April, Deluxe-Zimmer. Booking.com: 1.842 € (2.012 $). Mitgliederrate The Travel Club: 1.278 € (1.396 $). Ersparnis: 616 $.
2. The Standard, High Line (New York). 15.–18. April, King-Zimmer. Booking: 1.389 $. Travel Club: 902 $. Ersparnis: 487 $.
3. Aman Tokyo. 15.–18. April, Deluxe-Zimmer. Booking: 624.000 ¥ (4.160 $). Travel Club: 444.000 ¥ (2.960 $). Ersparnis: 1.200 $.
4. Rosewood Mayakoba (Region Tulum). 15.–18. April, Overwater Casita. Booking: 3.840 $. Travel Club: 2.635 $. Ersparnis: 1.205 $.
5. The Savoy, London. 15.–18. April, Superior King. Booking: 1.734 £ (2.161 $). Travel Club: 1.254 £ (1.563 $). Ersparnis: 598 $.
Gesamtersparnis über fünf Aufenthalte: 4.106 $. Durchschnittliche Ersparnis pro Aufenthalt: 821 $. Median: 616 $.
Ein paar Vorbehalte, bei denen Ehrlichkeit angebracht ist. Erstens handelt es sich um Mitgliederraten – sie setzen ein kostenloses Konto voraus. Zweitens beinhalteten zwei der fünf (Aman und Rosewood) auf Booking.com einen buchungskanalbezogenen Vorteil (flexible Stornierung), den unsere Mitgliederrate zum Zeitpunkt der Prüfung nicht enthielt. Berücksichtigt man dies, sinkt die Ersparnis bei diesen beiden um rund 8 %, liegt aber weiterhin bei über 1.000 $ pro Aufenthalt. Drittens verschieben sich Daten und Wechselkurse – die exakten Zahlen oben sind eine Momentaufnahme, keine Garantie.
Das Muster ist über die von uns im ersten Quartal 2026 beobachteten Kategorien hinweg konsistent: Häuser im mittleren Luxussegment (The Standard, Savoy) liegen typischerweise 25–35 % unter den öffentlichen Raten. Ultra-Luxus (Aman, Rosewood, Plaza Athénée) zeigt häufig 28–40 % Ersparnis, weil diese Marken auf Großhandelskanäle setzen, um die Integrität ihrer öffentlichen Raten zu wahren. Hotels im Budget- und Mittelklassesegment (unter 250 $ pro Nacht) zeigen geringere Ersparnisse, typischerweise 10–18 %, weil ihr Vertriebsmix nicht so stark auf den Großhandel setzt.
Fazit: Für die Art von Reisen, die unsere Mitglieder buchen – ein Wochenende in einer Großstadt, ein fünftägiger Rückzug in ein Resort, eine Geschäftsreise in ein Flaggschiff-Haus – ist die Mitgliederrate messbar günstiger, und zwar durchgängig, und die Differenz ist meist größer als jeder Aufschlag für flexible Stornierung. Der Beitritt ist kostenlos, es ist keine Kreditkarte erforderlich, und die Raten sind in dem Moment sichtbar, in dem Sie sich einloggen.
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Zehn Jahre Berichterstattung über die Luxushotellerie für Condé Nast Traveler und Travel + Leisure. Wohnhaft in Newport Beach, Kalifornien.